Post Published: Mittwoch, Januar 27th, 2010

So jedenfalls schließt das Team von linkfluence nach der Analyse der “Eurosphere”: Nebenstehender Grafik lassen sich die Verlinkungen der verschiedensprachigen Blogger entnehmen. Die Analyse zeigt, dass es zwar regen Kontakt gibt, aber kaum zu politischen Themen die EU betreffend. Einzig die EU-Gegner scheinen sich umfassend über das Web zu informieren und zu formieren. Den ausführlichen Bericht gibt es im tagesanzeiger.





Post Published: Montag, Januar 25th, 2010

Im UVK Verlag ist jetzt das Handbuch “Web-Monitoring” erschienen, bestellt werden kann es jetzt hier: http://xlurl.de/Ipk2lE

Der Sammelband vereint Wissenschaftler, IT-Spezialisten und Manager, die dieses spannende Feld bearbeiten. Sie gehen auf die Zielsetzung des Meb-Monitorings ein, stellen verschiedene Methoden vor und liefern Tools und Kennzahlen, mit denen sich die Ergebnisse analysieren und bewerten lassen. Einige Best-Practice-Beispiele für gelungenes Web-Monitoring runden den Band ab.

Auf amazon findet sich jetzt die erste Rezension von Oliver Gubba:

Patrick Brauckmann ist als Herausgeber von “Web-Monitoring” ein Standardwerk gelungen, um das uns die englischsprachige Welt beneiden kann. Es ist das beste Buch zum Thema, das ich bis heute gelesen habe. Die 22 Aufsätze und Fallstudien (darunter nur einer in Englisch) auf rund 400 Seiten sind zumeist flüssig-lesbar und praxisnah geschrieben und mit aktuellen Beispielen gespickt. Sie stecken voller Anregungen, was man bei der eigenen Arbeit besser machen könnte. Und vor allem: die Beispiele beziehen sich auf den deutschen Markt, entstammen den Wahlkampf-Anstrengungen der etablierten Parteien oder der Einführung von Produkten in Deutschland.





Post Published: Freitag, Januar 22nd, 2010

Wie wir hier schon einmal berichtet haben, wollen die Macher um Perry Rhodan ihre Leserschaft verjüngen – und damit ihr eigenes Überleben sichern. Dies soll mittels der modernen Internet-Kommunikation möglich werden und in diesem Bemühen folgt nun nach twitter und facebook der nächste Streich: die Perry Rhodan App! Zu finden im App-Store, zu lesen bei jeder Gelegenheit. Mit dieser Form des Online-Campaignings begibt sich der Verlag, der Perry Rhodan auflegt, auf ganz neue Wege (für das Verlagsgeschäft) und: scheint Erfolg zu haben. Zumindest das Image des angestaubten Helden ist bereits aufpoliert. Ob er damit allerdings dann wirklich unsterblich wird, dass müssen die Verkaufszahlen zeigen…





Post Published: Freitag, Januar 22nd, 2010

Vor wenigen Tagen berichtete heise wieder einmal über den neuen Personalausweis. Auffällig dabei: vorbei die Zeiten zu denen über das ambitionierte Projekt gelästert wurde. Keine Kritik mehr an der Speicherung biometrischer Daten. Stattdessen wird zunehmend erkannt welche Möglichkeiten sich mit der digitalen Signatur über den neuen Personalausweis ergeben. Ob Beus (Beauftragter der Bundesregierung für Informationstechnik, oder Habbel, Sprecher des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, alle sind sie voll des Lobes ob der neuen Möglichkeiten. Bei den Möglichkeiten wird es auch keine Probleme geben, eher schon bei einer breiten Akzeptanz. Doch auch hier denken die “Betreiber” positiv: mit einer intensiven Marketingkampagne will man den Bürgern den ePa schmackhaft machen. Bei 5-6 Millionen neuen Personalausweisen im Jahr ist dies wohl auch angebracht.





Post Published: Mittwoch, Januar 20th, 2010

Julia von dem Knesebeck beschreibt auf ihrem Blog sehr schön, wie sich Soziale Netzwerke für das Marketing von Büchern einsetzen lasen. Ihr Rat: Die Netzwerke nicht für klassisches Marketing nutzen, sondern den Usern einen Mehrwert bieten. Dies gehe über spannende Inhalte, die mit dem Verweis zum Kauf des Buches versehen werden. Danke für den guten Artikel.





Post Published: Mittwoch, Januar 20th, 2010

Die initiativeD21 war Gastgeber eines Kongresses mit dem Titel “eGovernment Standars”. Der Kongress beleuchtete den Erfolgsfaktor für eGovernment auf der nationalen Ebene: Interoperabilität. Das bedeutet, dass Fachstandards notwendig sind, um das Zusammenwirken verschiedener eGovernment-Lösungen zu ermöglichen und damit dann auch wirkliche Mehrwerte mittels einer digitalen Verwaltung zu erlauben.





Post Published: Sonntag, Januar 17th, 2010

So jedenfalls titelt die ZEIT in ihrer aktuellen Ausgabe mit einem Beitrag von Susanne Gaschke. Interessant ist dabei, dass die Autorin dem google-CEO Schmidt totalitäres Denken unterstellt, wenn er sagt: “Wenn es etwas gibt, von dem sie nicht wollen, dass es jemand erfährt, sollten sie es vielleicht gar nicht erst tun.”

Ihrer Meinung nach muss sich die demokratische Gesellschaft mit Gesetzen gegen solche Aussagen und die dahinterstehenden Mechanismen der digitalen “Supervision” wehren. Nun hierzu mag ein jeder stehen wie er will – Fakt ist, dass sich mit Gesetzen kaum verhindern lässt, was allen nützt und was alle nutzen, denn: Google-Anwendungen jeder Art sind längst zum täglichen Begleiter von uns allen geworden und lassen sich kaum mehr wegdenken.
Interessanter ist da schon Gaschkes Schlußfolgerung von der Einrichtung eines Umweltministeriums zur geforderten Einrichtung eines Zukunftsministeriums. Seinerzeit wurden die ökologischen Forderungen der Grünen noch belächelt, heute sind sie zum Allgemeingut geworden. Ob Ähnliches auch den digitalen Medien bevorsteht? Das Internetministerium?




Post Published: Donnerstag, Januar 14th, 2010

Wie der heise Newsticker berichtete sucht die schwarz-gelbe Regierungskoalition einen Weg, das Internet zukünftig stärker zu “regeln”. Ein Antrag der CDU/CSU Bundestagsfraktion zur Einsetzung einer Enquete-Kommission “Internet und digitale Gesellschaft” soll dafür sorgen, Herausforderungen und Chancen der digitalen Informationstechnologien und speziell des Internets zu beleuchten, so der Antrag. Zuletzt tagte der Bundestag 1995 zum Thema.

Die FDP begrüßte den Vorschlag und auch die Grünen halten dieses Vorgehen für sinnvoll. Offen bleibt allerdings, welche Ergebnisse hier am Ende erzielt werden. Deutlich ist aber: nach den Rückschlägen der vergangenen Monate in Sachen “Internetzensur” muss die Regierung ihr Image aufpolieren.




Post Published: Mittwoch, Januar 13th, 2010

Seit wenigen Tagen läuft die ePetition gegen Nacktscanner auf der Seite des Deutschen Bundestages. Nunmehr haben schon 7.000 Onliner unterzeichnet.





Post Published: Donnerstag, Januar 7th, 2010

Eine Studie von politik-digital.de deckte auf, was viele wohl auf diese Frage hin geahnt haben: die deutschen Ministerien tun sich schwer damit auf digitale Anfragen zu antworten. Erstaunlich war vor allem, dass eine Antwort auf eine Anfrage per Telefax mit der höchsten Wahrscheinlichkeit beantwortet wird. Papier lässt sich eben nicht ignorieren. Apropos papier: einen schönen letzten Platz bei der digitalen Kommunikation erhielt das Bundesumweltministerium. Nichts also mit papierfreien Büros…





« Previous Posts - Next Posts »