Mit der Ankündigung, per SMS und E-Mail den namentlich bekannten Unterstützern der Obama Kampagne exklusiv den Namen des Kandidaten für das Amt des Vizepräsidenten bekanntzugeben, hatte Obama für Aufsehen gesorgt. Niemand hatte erwartet, dass dieser Kampagnen-Coup nicht funktionieren würde.
Nachricht verbreitete sich zuvor auf CNN
Bereits am Freitagabend hatten Nachrichten vermeldet, dass die Erhöhung der Sicherheit um Joe Biden nur bedeuten könne, dass dieser der Kandidat Obamas werden müsse. Immerhin noch 2 Stunden vor der offiziellen Kampagnen-SMS bestätigte CNN diese Vermutung. Damit war der Anspruch der Exklusivität der Unterstützer verschwunden. Die daraufhin hektisch versandte SMS und E-Mail wirkte alles andere als professionell vorbereitet. “The first to know” waren die Unterstützer damit gewiss nicht mehr.
Mobilfunknummern für die Kampagne
Am Ende bleiben knapp 3 Millionen Mobilfunknummern, die der Kampagne um Obama von ihren Eigentümern freiwillig mitgeteilt worden waren. Damit besteht die Möglichkeit, fortan aktuelle Informationen per SMS versenden zu können und noch am Wahltag eine stattliche Anzahl an Unterstützern direkt erreichen zu können. Zumindest ein Erfolg für
die Kampagnenmanager.
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