Donnerstag, April 17th, 2008

Barack Obama hat vor den Wahlen in Pennsylvania seine Anstrengungen bei der Online-Werbung auf ein neues Level gehoben.
Ging es bisher meist um Spendanzeigen auf Nachrichten-Webseiten, so hat er dieses mal inhaltliche Werbung geschaltet. Bemerkesnwert dabei ist, das in der Werbeanzeige die Frage “Wer lehnt Geld von Ölunternehmen in seinem Wahlkampf ab?” im Mittelpunkt steht.

Negative-Campaigning also, diesmal auf das Budget der Kandidatin Clinton und des Konkurrenten McCain zielend und: Obama kann seine Unabhängigkeit unterstreichen.
Interessant ist, dass diese Werbung als Reaktion auf den Erfolg der Website “Follow the Oil Money” gesehen werden kann. Auf diesem Webangebot kann der Nutzer verfolgen, welcher Politiker in den USA wie viel Geld von Ölunternehmen erhalten hat.

Damit gibt erstmals eine unabhängige Web-Seite das Thema für eine Frage vor, die ein Wahlkandidat seinen Mitbewerbern stellt.
Das ist Online-Campaigning at its best!



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