So jedenfalls titelt das Magazin CIO. Als Grundlage dafür wird eine Studie von amt24, einem Netzwerk von IT-Beratungshäusern aus dem Berliner Umfeld, herangezogen. Vor allem die Projekte Maerker Brandenburg und der Bürgerhaushalt in Berlin Lichtenberg werden als Leuchtturmprojekte heran gezogen. So weit – so richtig. Doch die Realität zeichnet vieler Orten ein anderes Bild. Web 2.0 und Social Media werden als Bedrohung der öffentlichen Hoheit wahr genommen oder zumindest nicht verstanden. Dies ist in der großen Politik so – siehe Internetsperren und zensursula-Kampagne – wie auch in den Amtsstuben der Rathäuser. Oftmals gibt es schon Probleme den richtigen Ansprechpartner oder Öffnungszeiten ausfindig zu machen, Anträge können meist nur als PDF heruntergeladen und dann ausgefüllt per Post verschickt werden. Neben dem Willen zur Öffnung der Rathäuser über das Web wird oft das Argument fehlender finanzieller Mittel vorgeschoben. Dabei sind es heute keine Riesenprojekte mehr, die allein viel bewegen können. Es würden reichen, vorhandene Infrastrukturen zu nutzen. Was hält beispielsweise eine Behörde davon ab, eine facebook Seite einzurichten? Oder über youtube Verwaltungsprozesse transparent darzustellen? Oder PDF-Formulare auch ausfüllbar zu gestalten? Oder den Mitarbeitern zu erlauben Profile in Social Networks zu pflegen? Stattdessen finden wir immer noch eng umschlungene Pfade auf Websites, die aus dem letzten Jahrtausend zu stammen scheinen.
Published: Freitag, Mai 7th, 2010
Published: Donnerstag, Mai 6th, 2010
Published: Mittwoch, Mai 5th, 2010
>04052010 xing stammtischmuwebmonitoring
Published: Montag, April 26th, 2010
In NRW läuft der Wahlkampf nicht erst seit dem Bundesparteitag der FDP in Köln am letzten Wochenende auf Hochtouren. Besonders im Netz versuchen alle, die im letzten Jahr gemachten Erfahrungen zu verarbeiten. Doch wie sieht die Landschaft aktuell aus? politik-digital.de hat einmal die besten und wichtigsten Links der Parteien zusammen gestellt…
Published: Freitag, April 23rd, 2010
Die Grünen nutzen seit jeher das Internet intensiver als andere Parteien. Mittlerweile 10.000 Unterstützer zählt das Netzwerk “Meine Kampagne” und es wird rege eingesetzt. So beispielsweise für die Organisation einer Anti-Atomkraft Demo. Hier wurden Mitfahrgelegenheiten über das Internet gematcht und Busse für die Fahrt zum Ort der Demo zusammen gestellt. Das nennt man intelligentes “Online-Campaigning” mit einem konkreten Offline-Ziel. Wieder einmal zeigen die Grünen, was möglich ist. Im Netz.
Published: Freitag, April 16th, 2010
Ein sehr schönes Bild habe ich letztlich auf einer Veranstaltung von Franz-Reinhard Habbel, Sprecher des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, gehört. Er bezeichnete es als das “Sandwichprinzip”: Von oben drückt die Politik auf die Verwaltung, von unten drücken die Bürger. Jeder hat seinen ganz eigenen Erwartungsdruck. Die Politik will, dass die Verwaltung die ihr zugeschriebenen und in Gesetzen verankerten Aufgaben erfüllt. Die Bürger erwarten eine moderne, effiziente und transparente Verwaltung. Dazwischen steht eine Verwaltung, die immer mehr Aufgaben und immer größere Anforderungen zu erfüllen hat, bei gleichzeitigem Mitarbeiterschwund. Der von beiden Seiten erzeugte Druck erzeugt “Hitze” – eine Verwaltungsreform scheint unumgänglich. Und da kommt dann das eGovernment ins Spiel: mittels moderner mnedien können zumindest ein teil der Anforderungen gelöstv werden – wenn es von Politik und Verwaltung zugelassen wird…
Published: Montag, April 12th, 2010
So hieß das Thema der Veranstaltung bei Microsoft am heutigen Tage in
Unterschleißheim. Die hochkarätigen Redner diskutierten dabei vor
allem über die aktuellen Herausforderungen und Lösungsansätze, wie
etwa auch den demographischen Wandel, der auch die Verwaltung treffen
wird. Hochkarätige Redner auf dem Podium waren Franz-Reinhard Habbel
und Prof. Mayer. Auf dem Bild unten ist Frau Dr. Hofmann vom
Fraunhofer Institut zu sehen, ihr Thema waren die Personaltrends in
der Verwaltung.
Published: Montag, April 12th, 2010
Seit Wochen befindet sich NRW im Ausnahmezustand und der Online-Wahlkampf soll wieder einmal der Heilsbringer sein. Doch was bringt es den Parteien wirklich und welche Aktivitäten haben Sie im Netz vorzuweisen?
Published: Donnerstag, April 8th, 2010
Einen schönen Beitrag auf homopoliticus hat Andreas Jungherr, Berater der CDU-Kampagne, veröffentlicht. Der sehr gute und abwechslungsreiche Artikel beschreibt die Aktivitäten der CDU um Rüttgers im Wahlkampf sehr treffen und vor allem: Jungherr hat eine klare Vorstellung von dem was läuft und was nicht. Das war zur Bundestagswahl bei der CDU noch anders. Jetzt liegen die Schwerpunkte bei youtube, facebook, twitter und einem “Live-”blog. Gerade letztes finde ich als zentrales Element einer Kampagne spannend und entspricht voll und ganz den Empfehlungen, die ich auch gebe: Berichtet live und in einem Format dass jedem zur Verfügung steht. Nur dann macht eine Online-Kampagne einen lebendigen Eindruck.
Published: Montag, April 5th, 2010
Wie politik-digital.de meldete ist die Enquete-Kommission des Bundestages zum Thema Internet so gut wie besetzt. Neben 17 Abgeordneten aus dem Bundestag werden 17 Experten aus Gesellschaft und Wissenschaft im Bundestag zu den Auswirkungen des Internet auf die Gesellschaft diskutieren. “Standesgemäß” wurden diese Nominierungen über twitter bekannt gegeben. Damit dürften die Parteien wohl auch einen Vorgeschmack auf den Verlauf der Beratungen erhalten haben, denn: kaum einer der “freien” Berater wird es sich nehmen lassen die Ergebnisse der Beratungen zu twittern. Damit befördert die Internet-Enquete selbst ein Stück weit die “Web-ifizierung der Politik”. Wir sind gespant…






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