Ein kritisches Resümee zieht btw09 auf seinem Blog. Kernaussage ist dabei, dass ein Großteil der Wähler im Internet gar nicht kommunizieren und partizipieren möchte, sondern lediglich Informationen will. Vergessen wird dabei allerdings, dass der – zugegebenermaßen geringe – Anteil der Internetuser, die intensiv über Politik im Netz kommuniziern als Multiplikatoren fungieren. Und zwar On- und Offline. Damit ergibt sich zumindest eine indirekte Relevanz der modernen Netzkommunikation für den Wahlkampf. Nicht unterschätzt werden darf auch die (offline-)mediale Berichterstattung über den Web-Wahlkampf. Das Fazit von btw09 lautet jedoch: web 1.0, also Mailings, Newslertter und ordinäre Info-Websites, machen das Rennen! Durchaus eine interessante Überlegung, bei all der Liebesmühe die der partizipative Online-Wahlkampf bisher gekostet hat…
Published: Samstag, August 22nd, 2009
Published: Dienstag, August 18th, 2009
Wie dem Blog von meinVZ zu entnehmen ist, kandidert Horst Schlämmer für die HSP (Horst-Schlämmer-Partei) und will dafür vor allem Online Wahlkampf machen. Dafür hat Horst Schlämmer ein Edelprofil bekommen, das immerhin bereits 15 tsd. studiVZ Nutzer verlinkt haben. Doch seht am Besten selbst
Dafür hat Horst Schlämmer sich aber durchaus auch Neues einfallen lassen, um seinen Online-Wahlkampf unverwechselbar zu machen. Zum Beispiel den “Plakat-Generator”, der sehr einfach funktioniert und die Sympathisanten sammeln soll. Wie das Ergebnis dann ausschaut, kann man unten sehen…
Bildquelle: http://www.studivz.net/Profile/312ae56f3b8b95d2
Published: Sonntag, August 16th, 2009
Auch in Brandenburg sind in diesem Jahr Landtagswahlen und der Online-Wahlkampf steht dabei ganz oben auf der Agenda. Eine schöne Analyse der einzelnen Parteien findet sich daqbei auf dem Berlin-Pendler Blog. Danke!
Published: Freitag, August 14th, 2009
Mit einer “Stoppt Ramelow”-Kampagne hat sich die Thüringer Junge Union in Misskredit gebracht. Die Aktion sollte den Spitzenkandidaten der Partei “Die Linke” diffamieren, als zugezogenen Westdeutschen mit der Vergangenheit der neuen Bundesländer konfrontieren. Diese Rechnung ging allerdings nicht auf, denn die Linke in Thüringen wehrte sich – zu recht wie das Landgericht Berlin befand. Die Junge Union indes ging geschwächt aus diesem Konflikt hervor, auch innerparteilich. Dennoch sagt der stellvertretende Landeschef Gruhner: “..wir lassen uns nicht mundtot machen und werden uns weiterhin inhaltlich mit Herrn Ramelow auseinandersetzen”. Auf der Website der JU Thüringen formuliert man dies so: “Ramelow hat die Hosen voll”. Die Seite “stoppt-ramelow” existiert ebenfalls noch. Man gewinnt den Eindruck als habe hier jemand zu viele amerikanische Beispiele zum Thema “Negative Campaigning” gehabt. das dies in Deutschland aber nur selten funktioniert zeigte zuletzt die Kampagne der SPD zur Europawahl. Auch hier traften Internetnutzer und Wähler die Strategie der “negativen Propaganda” ab. Zu Recht – wie ich auch finde. Jedenfalls hat die Junge Union in Thüringen ihre Wahl bereits verloren, extern und intern. In der stz am 06.08.2009 sah das so aus:
Published: Mittwoch, August 12th, 2009
Einen schönen Artikel brachte vergangenen Samstag die FAZ zum Thema Online-Wahlkampf – schön recherchiert und freilich auch mit Zitaten der kampagnen-fabrik.de
Published: Dienstag, August 11th, 2009
Mit buergerinfo09 ist eine neue Plattform zur politischen Information während des Wahlkampfes online gegangen. Ziel der Plattform ist es, Meldungen der Parteien zu sammeln und deren Inhalte zu bündeln. So kann sich jeder Nutzer unabhängig ein eigenes Bild der geschehnisse iom Online-Wahlkampf machen.
Published: Montag, August 10th, 2009
Über Jörg Tauss wird dieser Tage viel geredet. Über die Piratenpartei auch. Doch wie sieht nun die Website des Politikers aus, reklamiert er doch für sich die Offenheit und Transparenz im politischen Geschehen, die andere angeblich nicht haben…Zuerst einmal schlicht. Nach einer kurzen Begrüßung sind auf der Startseite Pressemitteilungen abgedruckt und die linke Navigationsleiste bietet wenig spektakuläres. Ungewöhnlich (weil selten) hingegen das Logo der Piratenpartei vor der Kuppel des Reichstages. In der rechten Spalte dann youtube-Videos, ein twitter-Kanal und Verweise auf Soziale Netzwerke. Eine kleine Solidaritätsbkundung mit den “Gamern“. Ein RSS-Feed bildet in der Fußzeile den Abschluß. Schlicht und zielgerichtet kommt die Website rüber, sie ist nicht überladen mit Tools und News. Ein Manko jedoch bleibt: auch hier findet sich die in Parteikreisen übliche “PR”-Kommunikation, d.h. der Stil von Pressemitteilungen herrscht weitgehend vor.
Bis auf dieses Manko jedoch ein runde Site…
Published: Sonntag, August 9th, 2009
Die Frage, ob deutsche Politiker im Web glaubwürdig sind, stellte Frank Kafka:
DIESES VIEDEO WURDE VOM NUTZER ENTFERNT!!!
Published: Samstag, August 8th, 2009
Mit ungewöhnlichen Forderungen mischt sich die “HSP” in den Wahlkampf ein: Einführung eines Bundeshasis, 2500 EUR bedingungsloses Grundeinkommen und Horst Schlemmer als Bundeskanzler. Immerhin steht HSP für die “Horst Schlemmer Partei”. Wie das von statten gehen soll, kann ab dem 20.August im Kino bestaunt werden, oder aber vorab hier:
Published: Freitag, August 7th, 2009
Lange Zeit galt die Plattform XING als unpolitisch. Unter dem Eindruck des Erfolges von studiVZ und seinen “Edelprofilen” hat sich mit Wirkung zum vergangenen Mittwoch nun auch XING den Wahlkämpfern geöffnet. Dabei können die Parteien selbst Gruppen bei XING gründen und diese inhaltlich moderieren. Damit wird dem bewährten Konzept gefolgt, erweitert um die Möglichkeit nun auch mittels der XING-Applikationen eine Online-Aktivität erzeugen zu können. Doch auch hier scheint es Startprobleme zu geben. Just in diesem Moment wird der Server für die Wahl auf XING nämlich nicht gefunden – damit liefer ich dann Screenshots nach. Auch sonst schweigt sich die Plattform selbst aus – ich konnte jedenfalls als Mitglied keinen Hinweis auf den Wahl-Teil finden… Updates folgen!Nachtrag: nunmehr habe ich

unter diesem Link doch noch etwas gefunden, siehe screenshot. Die Gruppen selbst sind allerdings noch verwaist, was sich bald ändern dürfte. Sehr spannend dürfte auch sein, inwieweit sich die Mitglieder der “business-community” XING tatsächlich zu einer Parteisympathie bekennen wollen – oder auch nicht…







