Post Published: Montag, Mai 18th, 2009

Mit einer hübschen Idee können tweets die mit “just landed in” beginnen ausgewertet und auf einer Weltkarte dargestellt werden. Gilt dies nur für Business-Kunden, hatte ich noch eine andere Idee: Das wäre doch auch ein schönes Tool für den Wahlkampf in der BRD: Die Kandidaten versenden tweets mit einer ein-eindeutigen Formulierung und Ihrem Reiseziel, so dass der geneigte Wähler dies nachvollziehen kann. Dazu eine schöne statistische Auswertung der gefahrenen “Wahlkampfkilometer”. Und schon haben wir den 26. Indikator dafür, wie aktiv ein Politiker im Wahlkampf ist :-)

Anbei eine kleine Demo:

Just Landed – 36 Hours from Read on >>





Post Published: Samstag, Mai 16th, 2009

Barack Obama gilt als Web 2.0-Präsident. Twitter, facebook, YouTube: im US-Amerikanischen Wahlkampf wurde das sogenannte Web 2.0, das Mitmach-Web intensiv genutzt. Dagegen wirkten die deutschen Parteiseiten vor einem Jahr noch sehr traditionell. Inzwischen hat sich das an einigen Punkten geändert. Die deutsche Politik – so scheint es – ist im Web 2.0 angekommen, eigene Präsenzen bei YouTube und twitternde Abgeordnete inklusive. Ist das ein Schritt in Richtung Partizipation?
Barbara Witte wird sich in ihrem Vortrag mit dem deutschen Wahlkampf im Web 2.0 auseinandersetzen.
Anmeldung für den Live-Stream hier…





Post Published: Freitag, Mai 15th, 2009

Das deutsche Konjunkturpaket findet sich natürlich auch im Netz wieder mit einer eigenen Website. Warum aber haben die USA es wieder einmal geschafft uns einen Schritt voraus zu sein? Das erschließt sich recht leicht, wenn man die Seiten zu den Konjunkturprogrammen in den USA und in Deutschland vergleicht.

Was bieten beide?
Auf beiden Websites wird natürlich das jeweilige Konjunkturprogramm vorgestellt und die Höhe der Investitionen sowie der geplante Einsatz ort nach Branchen vorgestellt. Auf der seite der Bundesregierung kann dies sehr schön auf die Entlastungen für Bürger und Unternehmen heruntergebrochen werden. Die Transparenz der darstellung überzeugt deutlich mehr als bei der amerikanischen Site, auch wenn die Funktionalität in Sachen Information bei beiden exzellent ist.

Warum sind die USA mal wieder einen Schritt weiter?
Die Amerikaner sind allerdings noch einen Schritt weiter gegangen. Auf der Site recovery.gov konnten die Bürger getreu dem Motto “Your Money at Work” selbst förderungswürdige Projekte vorschlagen und die Verteilung der Mittel damit beeinflussen. Bei 4 Millionen Server-Aufrufen sind 500 Ideenvorschläge und 3000 registrierte Nutzer nicht sonderlich viel, aber es lässt zumindest eine Einflußnahme zu. Die Abstimmungen und Kommentierungen zu den Vorschlägen werden von der national Academy on Public Administration ausgewertet und fließen in die Umsetzung des Konjunkturprogramms ein. Einen schönen Artikel dazu hat auch Franz-Reinhard Habbel veröffentlicht.

Dennoch sind es auch in den USA die NGOs, die echte Transparenz herstellen: die Website stimuluswatch.org erlaubt es, anhand aktueller Kennzahlen aus einzelnen Konjunkturmaßnahmen diese zu bewerten. Ein wirklich schöner Blick auf die Materie abseits der offiziellen Berichte.

Was können die Deutschen lernen?
Beeindruckend in den USA ist, wie offen die Amerikaner debattieren, was mit den geldern geschehen soll. So werden Menschen in ihrem persönlichen lebensumfeld angesprochen udn nicht nur auf der “politischen Ebene”. In Rheinland-Pfalz wurde dies von der CDU Abgeordneten Julia Klöckner aufgegriffen und auf Ihrer Website zur Mitwirkung aufgerufen. Dies wirkt allerdings sehr rudimentär – professioneller, allerdings ohne “Mitmach-Aufruf” steht da die offizielle Site der Bunderegierung: die sehr gut aufbereiteten Infos binden nicht ein und frage nicht nach “Volkes Stimme”. Hier ist dann auch der Ansatzpunkt für Verfechter der eDemocracy, um eine transparente Mittelverteilung zu gewährleisten. Ich hätte beispielsweise für eine verstärkte Investition in IT-Modernisierungen plädiert, im Gegensatz zur gebäudesanierung, die von den zuständigen Trägern verschleppt wurde.

Spannend bleibt, wie das Konjunkturpaket wirken wird, vor allem in der öffentlichen Wahrnehmung. Die Chance jedenfalls einen Partizipationsoprozess anzustoßen wurde verpasst.

Bildquelle: http://www.recovery.gov/ und http://www.konjunkturpaket.de/Webs/KP/DE/Homepage/home.html





Post Published: Dienstag, Mai 12th, 2009

Seit kurzem gibt es jetzt auf studiVZ die “Edelprofile” – auch für Parteien und deren Kandidaten. Diese nehmen gern die Handreichung aufm erstellen Profile und binden auf diesen ihre youtube-Accounts, flickr-Alben und twitter-Channels ein.
Guido Westerwelle (FDP) gilt dabei als Vorreiter, weswegen auch studiVZ Werbung mit ihm machte:

Weiteres soll folgen:

Die VZ-Gruppe will die Wahlkampagne auf den Startseiten prominent verlinken und einen Button für das eigene Profil entwickeln. Kein Partei- oder Kandidatenprofil wird weiter als zwei Klicks entfernt sein. Eine zentrale Seite, die Wahlzentrale, soll ab Mitte Mai die gesamten Inhalte bündeln und aufbereiten.

In der heißen Wahlkampfphase sind eine wöchentliche Sonntagsfrage und ein Stimmungsbarometer zu politischen Themen geplant. Außerdem soll es eine Deutschlandkarte geben, in der man seine Direktkandidaten und deren Profile in dem Sozialen Netzwerk finden kann. Redaktionelle Informationen kommen von Partnern wie Spiegel Online, Zeit Online oder dem ZDF.





Post Published: Sonntag, Mai 10th, 2009
Das Wort “Online-Lead-Generierungskampagne” macht erst einmal aufmerksam – klar sind doch die Schlagworte dieses Blogs in ihm enthalten. Was aber verbirgt sich dahinter und wieso glaubt Clash-Media hier etwas besonderes geleistet zu haben?
Nun, das Wort verrät zunächst einmal nur, dass es um eine Online-Kampagne zur Lead-Generierung geht. Leads, das sind also die (potentiellen) Kunden, die über das Internet gewonnen werden. Ein Beispiel verdeutlicht dass sehr schön: Ein Unternehmen will, dass seine Kunden ihn auf der Messe besuchen. Dann wird auf den für den jeweiligen Markt wichtigen Websites eine Werbung geschaltet, die eine Eintrittskarte zu eben dieser Messe verspricht.
Klingt einfach, ist es eigentlich auch. Was die Sache aufwendig macht ist (1) die richtigen Websites zu finden, (2) die Nutzer dieser ANgebote so anzusprechen, dass sie tatsächlich auf die Anzeige klicken und (3) dann noch am Besten deren Daten abzuholen, indem sie sich für die kostenlose Karte registrieren müssen. Hat die Agentur also bei der zielgruppengenauen Ansprache über die betreffenden Websites die richtige Kundengruppe identifiziert muss diese auch noch erfasst werden, im Prinzip ein “Abschluß” erfolgen. Das macht dann auch den Unterschied zur reinen Werbekampagne aus, bei der zwar auch ein “Abschluß” am Ende stehen kann, der jedoch als Verkauf eines bestimmten Produktes daher kommt. Bei der Lead-Generierungskampagne hingegen sollen vor allem Daten zur späteren Weiter-Verwendung erfasst werden. Ein kostenloses Präsent, wie eben eine Karte für eine Messe, ist da gut geeignet, zumal das wohl nur jemand annehmen wird, der auch wirklich zur Zielgruppe gehört. Frank Tausendfreund, Leiter von Clash Media Dtld. beschreibt das so: “Die Präzision von Online-Lead-Generierungskampagnen erlaubt es den Unternehmen zudem die komplette Kontrolle über ihr Budget zu behalten. Sie bezahlen nicht für irgendwelche Leads, die nicht relevant für ihr Produkt sind. Bei Clash-Media wird jeder Lead, den wir gesammelt haben, mit der Acxiom Databereinigung Real Time, Adressvalidierung geprüft, verifiziert und gegebenenfalls bereinigt, bevor wir ihn zum Kunden schicken. So ist jeder Lead direkt nutzbar. Wir haben kürzlich ein neues Datenqualitätsmodul gelauncht, das eine ausgeklügelte Technik benutzt, um falsche Daten zu identifizieren und zu eliminieren, bevor wir sie an den Kunden schicken.”




Post Published: Sonntag, Mai 10th, 2009

Mit einer sehr zielgerichteten Seite ist www.mypolitiker.de an den Start gegangen: hier kann sich jeder ein Profil anlegen, beschreiben für welche Themen er steht und sich dann von anderen Nutzern wählen lassen. Wer die meisten Punkte hat gewinnt. Einfach und gut. Punkt.





Post Published: Freitag, Mai 8th, 2009

Jeder kennt dieses Problem: man will sich auf einer neuen Plattform, in einem neuen Shop oder sonstwo im Internet anmelden und der eigenen Nutzername ist schon vergeben. Nicht schlimm – nimmt man eben einen anderen.

Nicht so leicht ist dies in den so genannten Social Networks. Ist mein Name dort bereits vergeben, kann ich mich faktisch nicht unter meinem echten Namen anmelden. Im schlimmsten Fall verwendet jemand meinen Namen vorsätzlich, um damit Scahbernack zu treiben…
Mit der Plattform knowem kann man jetzt zumindest einen Überblick darüber gewinnen, wo der eigene Name noch zu haben ist. Eine schöne Idee wie ich finde – jeder sollte das einfach mal ausprobieren…
Bildquelle: http://knowem.com/




Post Published: Donnerstag, Mai 7th, 2009

Mit einer ePetition will die Internetgemeinde das “Zensurgesetz” zu Sperrung von Internetseiten mit kinder-pornographischen Inhalten kippen. Seit dem 04. Mai kann hier unterzeichnet werden und es sind bereits 30.000 Unterschriften eingegangen. Bei 50.000 wird sich der Petitionsausschuss im Bundestag mit der Thematik befassen müssen. Ziel sei es, die Gefährdung der Informationsfreiheit abzuwehren, da die Zielrichtung des Gesetzes zwar klar, die Durchführung aber technisch schlicht nicht möglich sei. politik-digital.de berichtet ausführlich.





Post Published: Dienstag, Mai 5th, 2009

Der Beitrag von Weber-Shandwick mit meinem Beitrag auf dem politcamp09 zum Thema Social Media Monitoring kann hier abgerufen werden:





Post Published: Dienstag, Mai 5th, 2009

Ich habe mich einmal aufgrund der anstehenden Bundestagswahl dafür interessiert, was meine Wahlkreiskandidaten/ Abgeordneten eigentlich so im Netz machen. gelandet bin ich zunächst bei abgeordnetenwatch.de Da lässt sich erkennen, dass Bodo Ramelow (DIE LINKE) am fleissigsten angeschrieben wird, aber auch alle Beiträge beantwortet. Mit weitem Abstand folgt Volker Blumentritt (SPD), der auch noch einige Antworten ausstehen hat, dicht gefolgt von Uwe Barth (FDP).

Erstaunlich fand ich einen Umstand: alle Abgeordneten antworten ausnahmslos ausführlich und zielorientiert. Damit ist abgeordnetenwatch.de scheinbar in der Tat in der Lage, Fragestellungen der Bürger, die sonst an den Spitzenpolitikern vorbeigehen würden, an selbige heranzutragen und sie antworten zu lassen. Eine sehr schöne Anwendung des Internet, in Zeiten, wo die meisten Politiker nur noch aus dem Fernsehen kennen. Weiter so!

Bildquelle: www.abgeordnetenwatch.de




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